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Automatisierung ist kein IT-Thema – sie ist ein Führungs-Thema

Geschrieben von Maximilian Roeder | 20.02.2026 10:00:00

Für Entscheider: Automatisierung ist eine strategische Entscheidung

Drei Tage. Acht Menschen. Nahezu null Vorerfahrung mit n8n. Und am Ende laufen produktive Workflows. Nicht als Demo. Nicht als Innovations-Theater. Sondern mit echtem Nutzen.

Ich war drei Tage beim Axel Springer Verlag. Kein Buzzword-Event. Kein "Wir schauen mal". Sondern konzentrierte Arbeit an Prozessen. Und genau hier beginnt das Missverständnis in vielen Unternehmen:

  • Automatisierung wird als IT-Projekt gestartet.

  • Aber sie ist eine strategische Führungsentscheidung.

Denn sie beantwortet eine Kernfrage:

Bauen wir ein Unternehmen, das von Menschen abhängt – oder eines, das durch Systeme skaliert? Wer Automatisierung delegiert, delegiert Struktur. Und Struktur ist Chefsache.

Was konkret in 3 Tagen entstanden ist

Die Ausgangslage:

  • Kaum Erfahrung mit n8n
  • Keine tiefen Entwickler-Skills
  • Unterschiedliche fachliche Hintergründe

Nach drei intensiven Tagen:

  • Eigene, durchdachte Workflow-Konzepte
  • Produktive Automatisierungen im Live-Betrieb
  • API-Anbindungen an bestehende Systeme
  • Klare Prozesslogiken statt manuelle Zwischenlösungen

Was hier sichtbar wurde, ist simpel – aber kraftvoll:

  • Automatisierung ist eine Abfolge klarer Entscheidungen.

  • Wenn A passiert, dann B. Wenn B erfolgreich ist, dann C. Wenn nicht, dann D.

  • Keine Magie. Keine Raketenwissenschaft. Sondern saubere Prozesslogik.

Und genau das ist in nahezu jedem Unternehmen möglich – wenn man bereit ist, Prozesse ehrlich zu zerlegen.

Automatisierung verändert Denkweise

Am dritten Tag sagte ein Teilnehmer sinngemäß: "Früher habe ich Aufgaben gesehen. Jetzt sehe ich Logiken."

Das ist der eigentliche Wendepunkt.
Wer einmal verstanden hat, wie Workflows funktionieren, arbeitet anders:
Nicht mehr reaktiv. Nicht mehr nur ausführend. Sondern systemisch.
Man erkennt Medienbrüche. Doppelte Arbeit. Warteschleifen. Fehlerquellen.

Automatisierung ist kein Tool-Wissen.
Sie ist strukturiertes Denken in Aktion.

Und genau deshalb ist eine n8n-Schulung mehr als eine Technik-Einführung. Sie ist ein Perspektivwechsel.

Der Moment, in dem Verantwortung kippt

Es gibt in solchen Workshops immer einen stillen Moment.

Der Moment, in dem klar wird:
Wir könnten das hier wirklich verändern.
Nicht irgendwann. Jetzt.

Kein "Das muss die IT machen". Kein "Dafür sind wir nicht zuständig".
Sondern Ownership. Dieses leichte Kippen im Raum – von Skepsis zu Gestaltung. Das ist der Punkt, an dem Kultur beginnt sich zu verändern. Automatisierung ist unbequem, weil sie Unklarheit sichtbar macht. Unklare Verantwortlichkeiten. Unsaubere Prozesse. Gewachsene Workarounds.

Aber genau darin liegt ihre Kraft.
Sie zwingt zur Klarheit.
Und Klarheit ist befreiend.

Warum jetzt handeln entscheidend ist

Viele Unternehmen sprechen heute über KI. Doch wer KI einsetzen will, braucht zuerst saubere Prozesse. KI auf Chaos ist nur schnelleres Chaos. Workflow-Automatisierung ist der realistische, kontrollierbare erste Schritt.

Sie schafft:

  • Transparenz in Abläufen
  • Reduktion manueller, repetitiver Arbeit
  • Skalierbarkeit ohne proportional steigende Kosten
  • Klare Verantwortungsstrukturen

Wenn acht Menschen ohne große Vorkenntnisse in drei Tagen produktive Workflows bauen können – was hält Ihr Unternehmen noch zurück?

Nicht Technik. Nicht Budget.

Sondern die Entscheidung, Automatisierung zur Führungsaufgabe zu machen. Automatisierung beginnt nicht mit Software. Sie beginnt mit einer klaren Frage:

Wo verlieren wir täglich Zeit durch manuelle, wiederkehrende Abläufe?
Wer diese Frage ehrlich beantwortet, findet sofort Potenzial.

Und genau dort setzen wir an.

→ Wenn Sie wissen wollen, wo in Ihrem Unternehmen die größten Automatisierungspotenziale liegen, lassen Sie uns sprechen.

Nicht irgendwann.
Jetzt.